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Veranstaltungsrückblick zum 22.07.2010 | | CSU-Fraktionsvorsitzender Georg Schmid fordert konservativere Ausrichtung der Union |
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Gemeinsame Veranstaltung von Junge Union Kreisverband Esslingen, CDU Gemeindeverband Lenninger Tal und Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft Kreisverband Esslingen
 Georg Schmid, CSU-Fraktionsvorsitzender im bayerischen Landtag, sprach auf Einladung der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft Kreisverband Esslingen (CDA) und der Jungen Union über die politische Ausrichtung der Union: Wie christlich oder konservativ muss die Union sein, lautete das Leitthema. Wolfgang Schmidt, Vorsitzender des CDU Gemeindeverbands Lenninger Tal konnte zahlreiche namhafte Gäste, unter anderem den Landtagsabgeordneten Karl Zimmermann, den Vorsitzenden der CDU Kreistagsfraktion, Gerhard Schneider, und den Vorsitzenden der Jungen Union Bezirksverband Nordwürttemberg, Björn Hannemann, begrüßen.
„Könnte es sein, dass wir das bürgerlich-konservative Wählerpotenzial verloren haben?“, fragte der CDA-Kreisvorsitzende Peter Schuster angesichts des Bundestagswahlergebnisses von 33,8 % und blickte zurück: Bei den ersten drei Bundestagswahlen von 1949 bis 1957 habe sich die Union von 31 auf über 50 Prozent der Stimmen gesteigert. „Sie war in der Lage, das Wählerpotenzial der kleinen nationalkonservativ und christlich-konservativ geprägten Parteien zu absorbieren.“ So verschwanden die Zentrumspartei und die Bayernpartei und die Partei des Bundes der Heimatvertriebenen, die bis 1957 im Bundesparlament vertreten waren. „Das Christlich-Konservative ist unser Alleinstellungsmerkmal,“ sagte Georg Schmid. Das „christliche Menschenbild“ definierte er mit zwei Komponenten: Zum einen solle der Mensch sein Leben selbst in die Hand nehmen und „im Schweiße seines Angesichts sein Brot essen“. Zum anderen müsse er, wenn er unverschuldet in eine Notlage komme, Solidarität erfahren. „Wir müssen uns wieder stärker auf die Stammwähler konzentrieren“, forderte Schmid.
 Der Vorwurf an Angela Merkel, sie gebe die Richtlinien der Politik nicht vor, kam von Tim Hauser von der Jungen Union und aus dem Publikum. Zu den Merkmalen einer konservativen Politik gehöre das Thema Innere Sicherheit, konstatierte Schmid. „Ein starker Staat schützt seine Bürger“, forderte Schmid. Opferschutz gehe vor Täterschutz. Ohne Sicherheit gebe es keine Freiheit des Einzelnen. Neben der Wertschätzung von Tugenden wie Ehrlichkeit, Fleiß und Disziplin gehören für Schmid die Betonung der Eigenverantwortung zum christlich-konservativen Denken.Wenn in der Schule etwas schief laufe, seien deshalb nicht zuerst Lehrer oder Politiker zuständig: „Die erste Verantwortung haben die Eltern.“ Politik müsse familienfreundlicher sein. Dazu gehöre ein Betreuungsgeld, das nicht abwertend als „Herdprämie“ bezeichnet werden solle.
Schmid trat für einen Patriotismus ein, der das Gemeinschaftsgefühl der Bürger stärkt. Ein Zuhörer klagte, die Anliegen der konservativ geprägten Basis kämen oben nicht an. Er werde die Anregungen dieser Diskussion zu Ministerpräsident Horst Seehofer mitnehmen, versprach Schmid. Zum Abschluss übergab Wolfgang Schmidt an Georg Schmid ein Geschenk aus einer lokalen Destillerie, hergestellt aus Obst, das von Landwirten auf den Streuobstwiesen des Lenninger Tals angebaut wird.
Rückblick im Teckboten vom 24.07.2010
Rückblick in der Esslinger Zeitung vom 20.08.2010 |
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Veranstaltungsrückblick zum 23.05.2009 | | Junge Union machte Gedenksteinputzete |
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 Am Samstag, den 23. Mai, fand eine Gedenksteinputzaktion am Freiheitsbaum Esslingen durch den Stadtverband Esslingen a. N. der Jungen Union statt. Am 60. Jahrestag des Inkrafttretens des Grundgesetzes fanden einige JUler den Weg zum Freiheitsbaum auf einem Grünstreifen in der Kiesstraße um den Gedenkstein zu säubern. Im Jahr 1987 hatte die JU den Freiheitsbaum mitsamt zugehörigem Gedenkstein an die Stadt Esslingen gespendet, um an Frieden und Freiheit in der Bundesrepublik unter dem Grundgesetz und die Pflicht zur friedlichen Wiedervereinigung Deutschlands zu erinnern. Zur Zeit der Baumspende konnte keiner ahnen, dass die Deutsche Trennung bereits zwei Jahre später Geschichte wurde und die Wiedervereinigung ein weiteres Jahr später stattgefunden hat.
Die Aktion fand auch bei einigen Spaziergängern Anklang, die sich über die Aktion der Jungen Union freuten. Leider konnte der Gedenkstein nicht mehr ganz gesäubert werden, da er in der Vergangenheit bereits mit nichtlöslicher weißer Farbe beschmutzt worden war. Immerhin wurde der Gedenkstein von den natürlichen Verschmutzungen der letzten Jahre befreit. Im Anschluss an die Putzaktion wurde eine Mahnwache zum Gedenken an die Teilung Deutschlands und die damit verbundenen Opfer abgehalten. „Unser Grundgesetz hat uns eine fantastische Entwicklung in Frieden und Freiheit gewährleistet und wird auch hoffentlich noch lange Zeit ein Garant hierfür bleiben. Die JU hat zudem immer für eine Wiedervereinigung der BRD gekämpft – im Nachhinein gesehen hat es sich gelohnt“, so der JU-Vorsitzende Ferdinand Rentschler am Ende der Putzaktion.
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Veranstaltungsrückblick zum 05.05.2007 | | 55 Jahre Junge Union in Esslingen a. N. |
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 Am 05.05. dieses Jahres feierte der Stadtverband Esslingen sein 55-jähriges Bestehen. Neben dem Ehrenvorsitzenden Rudi Aigner waren zwei weitere ehemalige JU-Vorsitzende, das JU-Ehrenmitglied Otto Hauser und zahlreiche weitere heutige und frühere Mitglieder aus Stadt und Kreis sowie Vertreter der CDU-Fraktion gekommen, um gemeinsam das Jubiläum zu feiern.
Nach der Eröffnungsrede durch den JU-Vorsitzenden Ferdinand Rentschler forderte der CDU-Vorsitzende Dirk Handler die JU Esslingen a. N. mit seiner Rede und einem Feuerlöscher auf, weiterhin die brennenden politischen Themen in Esslingen zu bearbeiten. Auch der CDU-Fraktionsvorsitzende Edward-Errol Jaffke und der JU-Kreisvorsitzende Bernd Schwartz lobten in ihren Reden die Arbeit der Jungen Union vor Ort. Der OB-Kandidat 2006, Rainer Rothfuß, konnte leider nicht kommen, ließ der JU aber durch die Stadträtin Regina Hemminger seine Grüße und eine Flasche Obstbrand übermitteln.
Im Anschluss wurde Dirk Handler als Dank für seine Unterstützung in den letzten Jahren die Ehrenmitgliedschaft verliehen; die Verleihung der Ehrenmitgliedschaft an Andreas Kubasch wurde, da dieser nicht anwesend sein konnte, auf die Jahreshauptversammlung verschoben.
Mit etwas Verspätung kamen auch der Bundestagsabgeordnete Markus Grübel und Landtagsvizepräsidentin Christa Vossschulte ins Foyer des Hotels Park Consul, um der JU zu gratulieren und mit den anderen Gästen noch bis in die späten Abendstunden zu feiern.
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Veranstaltungsrückblick zum 25.03.2006 | | Politische Podiumsdiskussion im Jugendhaus Altbach |
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 Vorletzten Mittwoch, den 25. März, waren Vertreter der Jugendorganisationen der vier großen Parteien bei einer Podiumsdiskussion zur Landtagswahl zu Gast im Jugendhaus Altbach. Die anfängliche Zurückhaltung der anwesenden Jugendlichen im Alter zwischen 12 und 17 Jahren wich bald, nachdem sie sahen, daß auf dem Podium ebenfalls nur junge Leute saßen, die so ganz und gar nicht in das Klischee des „Politikers“ passten. Die Jugendlichen zeigten sich so interessiert, dass die angesetzte Stunde Diskussionszeit am Ende sogar etwas überschritten wurde.
Zuerst wurde gefragt, was einen jungen Menschen überhaupt bewegt, in die Politik zu gehen, und ob diese nicht total langweilig sei. Die Gründe für das Engagement waren im Detail zwar unterschiedlich, zielten jedoch alle darauf ab, dass man „etwas bewegen möchte“. Dem Vorurteil, dass Politik langweilig sei, wurde von allen deutlich widersprochen: Die Tätigkeiten in den Jugendparteien bestehen nach dem Motto „Party and Politics“ nicht nur aus der reinen politischen Arbeit, sondern auch aus Gemeinschaftsaktionen und Freizeitaktivitäten. Alle waren sich einig, dass Politik viel Spaß mache.
Die Auswahl der politischen Themen erfolgte durch das Publikum, indem es Fragen stellte. Die meisten Fragen gingen in Richtung der Themen Schule, Ausbildung, Weiterbildung und Studium. Im Detail ging es z.B. um das G8 (das achtjährige Gymnasium), Pisa, Ganztagesschulen, Studiengebühren und um das von den Grünen angedachte Verbot von Fast-Food und Cola auf dem Schulgelände. Außerdem stellte jede Jugendorganisationen noch die „Selbstansicht und Identität“ ihrer Partei dar. Auch wenn sich die Parteien in anderen Punkten einig waren, wurden hier die Unterschiede zwischen den verschiedenen Einstellungen und Meinungen deutlich.
Nach dem die „offizielle“ Podiumsdiskussion beendet war, konnten die Jugendlichen noch persönliche Fragen direkt an die „Jungpolitiker“ stellen. Diese Möglichkeit wurde ausgiebig genutzt und einige hatten sogar großes Interesse an der Mitarbeit in einer Jugendorganisation.
Im ganzen gesehen war die Veranstaltung ein voller Erfolg, gegensätzlich zum aktuellen Trend der „Politikverdrossenheit“ zeigten die Jugendlichen großes Interesse. Deshalb ist geplant, die Veranstaltung zu wiederholen – und zwar nicht nur vor Wahlen, sondern kontinuierlich jedes halbe Jahr. Weiterhin besteht die Überlegung, „Jugend-Podiumsdiskussion“ zukünftig auch an Schulen durchzuführen, um das Interesse an Politik bei Jugendlichen zu erhöhen.
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